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Eine Diesellok der Br V 100 der DR entsteht

Zum Betrieb auf meiner Anlage fehlte mir noch eine typische DR Diesellokomotive. Bei der Durchsicht aller gängigen 0 - Hersteller, fiel meine Wahl auf den Bausatz der Firma Uhdes Railways. Ich besorgte mir den Bausatz der BR V 100 der DR. Als der Bausatz in Form von 2 Messingätzplatinen und diversen Zusatzteilen eintraff, war ich doch etwas erschlagen. Bei H0 an Weinert gewöhnt, mußte ich meine Bauweise umstellen. Statt kleben war jetzt löten von 0,5 mm starken Blechen angesagt. Der erste Zweifel bestand in der Frage  - schafft das meine 80 W Lötstation ? Sie schaffte es unter Hilfe eines kleinen Proxxon - Brenners.

Zum Bau

Die Ätzplatinen sind sehr sauber geätzt und der Aufbau gründlich durchdacht.

Ich fing mit den Drehgestellen an. 

Fahrgestell V100


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Bei den Drehgestellen wurde je Gestell eine Achse mit einem Motor angetrieben. Ob die Zugkraft ausreicht, werden die Lauftests ergeben. Bei einer Probefahrt mit 6 Donnerbüchsen lief sie schon mal gut. 

Fahrwerk Teil 2


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Als nächstes kommt das Gehäuse ran. Ich suchte mir erst mal aussagekräftige Fotos aus dem Internet raus. Nach Sichtung aller Fotos stand fest, das ich die Lok V 100 025 bauen will.

 

                                                             Gehäuse  

Nun geht es ans Löten. Da ich bisher nur Modelle in den Größen von N - H0 gebaut habe ist das Löten von so großen Teilen doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Türen an den Vorbauten habe ich dann doch nach Bauanleitung, angeklebt. Dann wurden die beiden Vorbauten und das Führerhaus zusammengelötet. Eine Glasplatte zum genauen Ausrichten der Teile ist hierbei sehr nützlich. Die Abdeckung für die Lüfter war mir im Bausatz zu grob. Ich habe mir neue Abdeckungen geätzt und aufgeklebt.  

 


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hier noch ohne neue Abdeckung

 

                                                        Farbgebung

Bevor es jetzt an die elektrische und digitale Aufrüstung des Modells geht, erfolgt die Farbgebung. 


Das Modell wird gereinigt und grundiert. Das Untergestell erhält einen schwarzen Anstrich.

Das Gehäuse wwird im unteren Bereich Elfenbein gespritzt und nach dem Trocknen wird der Zierstreifen mit Klebeband abgedeckt. Anschließend wird das Gehäuse gespritzt und nach dem Antrocknen der Farbe das Abdeckband abgezogen. Die vorher geätzten Anschriftsschilder werden nun mit Mattlack an den entsprechenden Stellen angebracht. Aüch die Schiebeschildbeschriftung wird nun angebracht. Die Fenster habe ich mit dem Plotter geschnitten und eingesetzt.Nun erfolgt die Beleuchtung. Ich verwende dazu 1,5 Vold Kleinstbirnen. Dazu habe ich aus Plastestücken entsprechende Halterungen hergestellt, in die die Birnen eingesteckt werden. Das Führerhaus erhält zwei Birnen als Beleuchtung.

Soweit der jetzige Bauzustand. Es erfolgt als nächstes der Einbau der Elektronik...